2.14.87.1, 2019-04-02 08:54:09
Abenteurer im Orient | Volkswagen Blog

Abenteurer im Orient

Jun 1, 2018 | Driving Experience

Wüsten, Berge und Strände prägen das Sultanat Oman. Um das Land auf der Arabischen Halbinsel zu erkunden, empfiehlt sich ein Auto, das hart im Nehmen ist – wie der Pick-up Amarok, der auch über Schotterpisten und Sanddünen nicht an seine Grenzen zu bringen ist.

«In die Wüste geschickt»: Was normalerweise nichts Gutes verheisst, entwickelt sich für die Gruppe Schweizer Journalisten, die an der Amarok Adventure Tour teilnehmen, zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis. Organisiert von VW Nutzfahrzeuge, führt die Reise durch eines der ursprünglichsten und doch zugänglichsten aller Länder auf der Arabischen Halbinsel: das Sultanat Oman. Einer der Journalisten berichtet exklusiv für unseren Blog von seinen Erfahrungen bei der Amarok-Tour.

Die Qualitäten des Amarok «erfahren»

Der erste Tag dient der Akklimatisation und führt durch die Hauptstadt Muscat. Dazu gehört der Besuch des Souk der rund 650 000 Einwohner zählenden Stadt. Doch wir sind nicht wegen Sehenswürdigkeiten hergekommen, sondern um die Qualitäten des Amarok unter erschwerten Bedingungen wortwörtlich zu «erfahren». Erstes Fazit nach einer ersten kurvigen Überlandfahrt: Der Amarok gibt sich auf der Strasse sehr gesittet.

Ein Exot im Sultanat

Unterwegs sorgt der Pick-up für viel Aufsehen. VW ist eine angesehene Marke im Oman, der Amarok aber noch weitgehend unbekannt. Dabei hat er alle Anlagen, um im Sultanat zu reüssieren – vor allem auch abseits befestigter Strassen, wie wir bald erfahren werden.

Mit 258 PS in die Berge

Vom flachen Küstenstreifen biegt der Konvoi in das Landesinnere ab, hinein in das Hajar-Gebirge. Die steile Schotterpiste windet sich in solch engen Kurven den Berg hoch, dass einem fast schwindlig wird. In unserem Amarok arbeitet derweil der brandneue 3.0-V6-TDI-Motor (siehe Box) mit 258 PS und 8-Gang-Automat, und den bringen in Kombination mit dem Allradantrieb 4MOTION weder die Steigung noch die losen Steine der Strassenoberfläche in Verlegenheit. Die erste Tour-Nacht verbringen wir in einem Zelt auf einem Hochplateau, das rund 2000 Meter über Meer liegt.

Eine Oase taucht auf

Am nächsten Morgen tauschen wir unser Fahrzeug gegen einen handgeschalteten, ebenso blauen Pick-up ohne Hard-Top auf der Ladefläche, dafür mit einem praktischen Rollo. Zwar «nur» 163 PS stark, überzeugt auch dessen V6 mit seinen Manieren – die Sechszylindermotoren sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal des Amarok. Nach einer Fahrt durch trockene Flussbetten und vorbei an Kamelherden überrascht uns das Geräusch von plätscherndem Wasser. Ein kleiner Bach führt unsere Gruppe das Tal hoch bis zu einem ausgesprochen zauberhaften Ort, dem See der Oase Wadi Bani Khalid.

Mitten durch die Wüste

Auf die Oase folgt bald die Wüste. Zuerst gilt es jedoch, den Reifendruck zu reduzieren, nur 1,2 bar bleiben drin. Dann geht’s los in den Sand. Dieser fängt im Prinzip gleich hinter der Ortschaft Bidiyah an, und wie! Mit eingeschaltetem Allrad, respektive gesperrtem Mitteldifferenzial, schlängelt sich die Kolonne zwischen den Dünen hindurch.

Ein Pick-up unter Edel-SUV

Die Reise geht weiter zu einem Zeltdorf, das sich als Wüstencamp der Extraklasse entpuppt – mit individuellen Zeltzimmern, Dusche und WC. Im Fahrzeugpark vor der Anlage macht sich der Amarok derweil nicht mal schlecht neben all den Luxus-SUV. Die Schweizer Gruppe lässt den Abend nach einem hervorragenden Essen mit einer dampfenden Wasserpfeife ausklingen. Zurück in Bidiyah wird der Reifendruck wieder für Asphalt erhöht. Danach schlagen sich die Teams alleine bis nach Muscat durch – mithilfe des Navigationssystems «Discover Media» des Amarok keine Herausforderung.

Der Amarok überzeugt auf ganzer Linie

Zum guten Schluss erwartet uns noch ein Empfang bei der Tourismusbehörde. Der Minister und seine Delegation zeigen grosses Interesse – vor allem am Amarok, der das Potenzial hat, im Strassenbild Omans eine prägende Rolle einzunehmen. Uns hingegen braucht er nicht mehr zu überzeugen: Er passt. Hierhin genauso wie überall sonst auf der Welt.