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Aus starkem Holz geschnitzt | Volkswagen Blog

Aus starkem Holz geschnitzt

Apr 11, 2019 | My VW Story

Marc A. Trauffer (39) bewegt in der Deutschschweiz als Mundartsänger die Massen. National bekannt ist der Berner Oberländer Unternehmer für seine Holzspielwaren. Im VW Touareg spult er jährlich 30 000 Kilometer ab – und ist vom agilen SUV nach wie vor begeistert.

Mein neuer VW Touareg rockt. Mit seinem 231-PS-Diesel fährt er locker von Sigriswil auf die Alp Grön hoch, die auf 1124 Metern wunderschön über dem Thunersee liegt. Hier oben habe ich mein aktuelles Album «Schnupf, Schnaps & Edelwyss» aufgenommen.

Der Weg hinauf verlangt meinem SUV einiges ab. Mit seinem permanenten 4x4-Antrieb und selbstsperrenden Mitteldifferenzial fühlt sich dieser aber auch abseits asphaltierter Strassen in seinem Element. Krass ist, wie genau die Navigationsinfos dank Google-Maps-Darstellung selbst hier draussen sind – und die beiden zwölf und fünfzehn Zoll grossen Displays kommen mir vor wie ein kleines Heimkino.

Der mit den Chüehli.

In der Deutschschweiz kennt man mich als «Alpentainer». Im ganzen Land bekannt sind hingegen die Chüehli, die wir mit meiner Firma, der Trauffer Holzspielwaren AG, produzieren. Die Spielzeuge stellen wir einzig aus Schweizer Holz her, das aus der Region, dem Jura, dem Kanton Luzern sowie der Ostschweiz stammt. Und natürlich nur von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern mit Gütesiegel FSC.

Inzwischen muss das von den Kunden geschätzte Holz schneeweiss, absolut sauber und glatt sein – fast wie Plastik! Das war in den Anfängen des seit 1938 bestehenden Familienbetriebs noch anders. Als mein Grossvater Alfred Trauffer die kleine gefleckte Kuh mit dem Glöcklein, die jedes Schweizer Kind kennt, schuf, zeugte ein Ast oder ein kleiner Riss noch vom Naturprodukt Holz.

Die einzelnen Figuren werden von den rund 70 Mitarbeitern in Hofstetten (BE) noch immer von Hand aus Lindenholz gefräst, geschliffen und individuell bemalt. Bekannt sind vor allem unsere «Chüeh», inzwischen stellen wir aber über 400 Figuren her, sogar Schmetterlinge und Einhörner.

Als Unternehmer und Musiker spule ich im Touareg pro Jahr rund 30 000 Kilometer ab. Dabei staune ich immer wieder, wie komfortabel sich der stattliche Wagen fährt und wie locker er dank der Allradlenkung selbst schmale Kehren meistert. Das macht ihn nicht nur auf der Bergstrasse, sondern auch beim Ein- und Ausparken extrem wendig.

Als Vielfahrer lernt man zudem all die Assistenten schnell schätzen. Ob automatische Distanzregelung mit vorausschauender Temporegelung, Stau- oder auch Kreuzungsassistent – der neue Touareg geizt definitiv nicht mit cleveren Helfern. Genial finde ich auch die Verkehrszeichenerkennung, die sogar in Baustellen funktioniert. Genau dieser Komfort und die Sicherheit an Bord beeindrucken mich bei jedem VW immer wieder aufs Neue!

Fotos: Adrian Bretscher