Keine Angst vor grossen Distanzen | Volkswagen Blog

Keine Angst vor grossen Distanzen

Nov 11, 2019 | E-Mobility, Technology & Innovation

In der Schweiz gibt es auf 6,5 Elektroautos eine öffentliche Ladesäule. Damit gehört das E-Tankstellennetz in der Schweiz zu den bestausgebauten weltweit – und wird vor allem bei den Schnellladestationen weiter Zuwachs erhalten.

Die VW Marke für die elektrische Mobilität

Elli steht für «Electric Life» – und für ein neues Unternehmen aus dem Hause Volkswagen, das Angebote rund ums Laden entwickelt. Von der «Volks»- Wallbox, mit der sich der ID. über Nacht mit 11 kW vollladen lässt, über eine europaweite Elektro- Tankkarte für 80 000 Stationen bis zu einer App mit Reservierungsfunktion für die nächste Ladesäule. Elli wird zudem als Anbieter von CO2-neutralem Naturstrom auftreten, der von Wasserkraftwerken aus der Schweiz, Österreich und Deutschland stammt.

www.elli.eco

Es war in der Vergangenheit das Schreckgespenst manch eines E-Auto-Fahrers: die Angst, mit leerer Batterie stehenzubleiben. Doch dieses Gespenst ist inzwischen vertrieben – einerseits dank der gesteigerten Reichweite aktueller Fahrzeuge wie des ID.3, andererseits wegen des stetig steigenden Angebots an Ladestationen. Die Schweiz verfügt über eines der dichtesten Ladenetzwerke weltweit – mit über 5000 öffentlichen Lade- punkten, davon knapp 775 mit Schnellladefunktion (Stand Ende 2018). Bei einem Fahrzeugbestand von rund 33 700 Batterie-Autos (Hybrid oder vollelektrisch) ergibt das einen Ladepunkt pro 6,5 Autos.

Der Reichweitenangst den Schrecken nimmt auch diese Tatsache: Bereits ist rund die Hälfte der 59 Schweizer Autobahnraststätten mit Schnelladestationen ausgerüstet. Einen grossen Anteil daran trägt Ionity, ein Gemeinschaftsunternehmen von Volkswagen und weiteren Automobilherstellern, das entlang der A1, A2 und A3 an sechs Raststätten 32 Ladepunkte installiert hat. Europaweit will Ionity bis Ende 2020 total 400 Ladeparks an Autobahnen errichten – mit Schnellladegeschwindigkeiten von bis zu 350 kW und gespiesen durch Energie aus erneuerbaren Quellen. Es dauert so nur rund 30 Minuten, bis die Batterie wieder bis zu 80 Prozent geladen ist.

Combined Charging System (CCS)

In den Fahrzeugen der ID. Familie wie auch an den Ladesäulen von Ionity kommt das «kombinierte Ladesystem» nach europäischem und amerikanischem Standard zum Einsatz. Der grosse Vorteil des Combined Charging System (CCS): Es lässt sowohl das Laden mit AC-Wechselstrom (Steckdose oder Wallbox) als auch mit DC-Gleichstrom (High Power Charging) zu. Stecker und Ladekabel sind dabei immer fest an der Ladestation installiert.

Der Bund gibt ebenfalls Gas beziehungsweise Strom: Das Bundesamt für Strassen (Astra) lässt 100 Autobahnrastplätze in der ganzen Schweiz mit «E-Tankstellen» ausrüsten. Dafür hat es fünf verschiedenen Anbietern den Zuschlag erteilt, die innerhalb der nächsten zehn Jahre je 20 Rastplätze mit Schnellladestationen ausstatten. Interessant zu wissen ist übrigens, dass nur 30 Prozent der Ladevorgänge unterwegs stattfinden. In 70 Prozent der Fälle lädt der Fahrer das E-Auto zu Hause oder am Arbeitsplatz. Besonders einfach geht das mit einer Wallbox, wie sie auch von Volkswagen angeboten wird (s. Box).

Weitere Informationen unter www.ionity.com und www.eafo.eu

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