Trauffer in Schweden! | Volkswagen Blog

Trauffer in Schweden!

Jul 11, 2019 | My VW Story

Marc Trauffer ist nicht nur der momentan erfolgreichste Schweizer Musiker, sondern auch Geschäftsführer von Trauffer Spielwaren. Seine bekannten Holzkühe führten den Berner Oberländer nun im VW Touareg nach Schweden. Eine Entdeckungsreise.

Schweden – unendliche Wälder, idyllische Seen und rote Holzhäuser. Doch das nordische Land ist noch für etwas anderes bekannt: Bunt verzierte Holzpferdchen, auf schwedisch Dalahästar, werden für Touristen in jedem Souvenirladen angeboten.
Einer, der sich mit Holztieren bestens auskennt, ist Unternehmer und Musiker Marc Trauffer. Denn was die Dalahästar in Schweden, sind seine Trauffer-Kühe in der Schweiz.

Jedes Kind kennt die Holzprodukte der Trauffer Spielwaren AG, die Marcs Grossvater Alfred 1938 in Hofstetten (BE) gründete und die der 40-Jährige heute in dritter Generation leitet. Um im umkämpften Spielwarensegment auch künftig zu bestehen, ist Marc Trauffer stets auf der Suche nach neuen Ideen für sein Traditionshaus – und so auf die skandinavischen Holzpferde gestossen. «Mein Ziel ist, unsere Chüeli bei Touristen genauso bekannt zu machen wie die Dalapferde in Schweden.»

Deshalb macht sich Trauffer, der mit Partner Gölä neu als Duo «Büetzer Buebe» (siehe ganzen unten im Artikel) seinen Alpenrock performt, auf zum Dörfchen Nusnäs. Für die Reise in die schwedische Provinz Dalarna, rund 300 Kilometer nordwestlich von Stockholm, steht ein VW Touareg der neuesten Generation bereit, mit dem der Markenbotschafter auch privat in der Schweiz unterwegs ist. «Für die Fahrt durch die schwedischen Landschaften könnte ich mir kein besseres Auto vorstellen», schwärmt Trauffer. «Die Mischung aus Komfort und Power macht den Touareg zum optimalen Reisemobil.»

Die neueste Technik aus dem VW Konzern beeindruckt. Dank Allradlenkung ist das 4,88 Meter lange SUV fast so handlich wie ein VW Golf, mit Luftfederung beinahe so komfortabel wie ein fliegender Teppich. Am besten gefällt Trauffer aber der zum sportlichen R-Line-Look passende Antrieb. «Der V6-Turbodiesel mit 286 PS ist eine Wucht. Da fühlt man sich beim Überholen fast wie in einem Sportwagen.»

Kleines Pferd ganz gross.

Die Fahrt führt ihn durch schier endlose Birken-, Fichten- und Kiefernwälder – letztere liefern das Holz, aus dem die Dalahästar gefertigt werden. Beim Zwischenstopp im Städtchen Avesta kommt der Musiker aus dem Staunen nicht mehr heraus, als er das grösste Dalapferd der Welt entdeckt: eine imposante, 13 Meter hohe Betonstatue. Einem kleineren Exemplar wird er später noch am Ufer des Siljansees in Mora begegnen. Von dort ist es nur noch ein Katzen-, oder besser Pferdesprung bis zur Nils Olsson Hemslöjd AB.
In der bekanntesten Dalahästar-Produktion Schwedens wird der Schweizer von Lennart Ihrén erwartet.

Ihrén ist seit 30 Jahren bei Nils Olsson, seit fünf Jahren als Geschäftsführer. «Jährlich stellen wir hier über 100 000 Holzpferde in Handarbeit her. Ich selbst habe mein erstes Pferd als Zwölfjähriger geschnitzt – seither sind viele dazu gekommen», meint der Mittfünfziger schmunzelnd. Er zeigt die Produktion, wo aus ganzen Holzplatten erst die Rohlinge herausgeschnitten und die Tiere danach von Hand in Form geschnitzt werden. «Dies erfordert viel Fingerfertigkeit. Bis ein Mitarbeiter die Pferde in allen Grössen perfekt beherrscht, dauerts drei Jahre», erklärt Ihrén.
Nicht nur die Dalahästar beeindrucken Trauffer. Auch an der nordischen Natur findet er Gefallen. «Aber du brauchst hier oben definitiv ein Auto, das auch abseits der Strasse nicht stecken bleibt.» Sagts und biegt mit dem Touareg in den nächsten Waldweg ab. Mit den Wurzeln und Steinen auf dem Schotterweg bekundet der Allradler keine Mühe.

Der Lohn für den Offroadtrip folgt nach einigen hundert Metern, als Trauffer auf einer Lichtung direkt am Ufer eines malerischen Sees ankommt. «Diese Weite, die Seen und Wälder – fast so schön wie bei uns in den Bergen», meint Trauffer schmunzelnd. Welche Ideen «dä mit dä Chüe» von seinen Eindrücken in Schweden vielleicht bald in der Heimat umsetzt? Wir lassen uns überraschen.

Die Büetzer Buebe

Wenn es um Superlative in der Schweizer Mundart-Musik geht, kommt man um zwei Namen nicht herum: Gölä und Trauffer. Zusammengezählt haben die beiden Berner Oberländer über 30 Gold- und Platinauszeichnungen erhalten und unzählige ausverkaufte Tourneen absolviert. Nun spannen die zwei zusammen: Als Duo «Büetzer Buebe» haben sie bereits die gleichnamige Single veröffentlicht, am 9. August 2019 erscheint das gemeinsame Album. Die zwölf neuen Duett-Songs vereinen den rockigmelodiösen Sound von Gölä mit dem Örgeli-Mitsing-Stil von Trauffer. Auch live richten die beiden gelernten Handwerker mit der ganz grossen Kelle an: Das erste und vorläufig einzige Konzert der Büetzer Buebe findet am 22. August 2020 im Letzigrund Zürich statt – und bereits ist der Grossteil der 48 000 verfügbaren Tickets verkauft. Das Open-Air-Konzert soll nichts weniger als das grösste Mundart-Volksfest werden, welches das Land je gesehen hat. Ein weiteres Stück Schweizer Musikgeschichte also, das die beiden Büetzer schreiben werden.

Verlosung

Das VW Magazin verlost zehn handsignierte Exemp- lare der Büetzer-Buebe-CD. Dafür einfach eine E-Mail mit dem Vermerk «Büetzer Buebe» schreiben an volkswagenmagazin@bro.ch. Einsendeschluss ist der 16. August 2019.

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